Österreich Tschechien

Tag 35: Bizarre Felsformationen und ein riesiges Kraftwerk

8. Juli 2019
Felsen am Dreisesselberg

Ein Felsen, der allem seinen Namen gibt

Die Donau hat uns heute ein bisschen auf unserem Weg entlang der deutsch-österreichischen Grenze bis zu unserem ersten Ziel begleitet. Das Kraftwerk Jochenstein. Seinen Namen hat das Laufwasserkraftwerk vom nahen Felsen Jochenstein, einer kleinen Felseninsel, die neun Meter hoch aus der Donau empor ragt. Der Jochenstein gibt nicht nur dem Kraftwerk sonder auch dem Ort Jochenstein, einem schwimmenden Ponton-Kran sowie den Ruinen Altjochenstein und Neujochenstein den Namen. Die gigantische Anlage besteht aus einer Schiffsschleuse, einem Kraftwerk und der Stauwehr. Mitten drauf die deutsch-österreichische Staatsgrenze. Fußgänger und Radfahrer können das Kraftwerk als Donauüberquerung nutzen. Auch wir haben dem gegenüberliegenden Donauufer in der oberösterreichischen Gemeinde Engelhartszell mal eben einen Besuch abgestattet. Schön gemacht ist auch der Erlebnispfad an der Umweltstation Haus am Strom.

Gipfelkreuz auf 1.333 Meter Höhe

Haben uns kurzerhand gegen das Dreiländereck Deutschland-Österreich-Tschechien entschieden. Viele umgestürzte Bäume mitten in der Pampa. Stattdessen sind wir ganz in der Nähe auf den Dreisesselberg im Bayerischen Wald gestiefelt. Bis zum Gipfel auf 1.333 Meter Höhe, wo sich ein markanter Granitfels mit Gipfelkreuz befindet. Von dem einst stark bewaldeten Gebiet ist über weite Flächen nur noch totes Holz zu sehen. Für diesen Anblick ist der Borkenkäfer verantwortlich, der sich durch den Bayerischen Wald gefressen hat. Die Landschaft mit ihren kahlen Bäumen und bizarren Felsformationen wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Die Gipfelklippen mit ihren Granitfelsen gehören zurecht zu den schönsten Geotopen Bayerns. Ein Paradies für Wanderer.

Ein Dankeschön plus Alpakas

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei der Familie Dersch bedanken, die uns in ihrer Ferienwohnung Dersch in der Ortschaft Mauth mit einer Übernachtung auf unserem Rundumweg unterstützt hat. Danke dafür. Ganz in der Nähe unserer Unterkunft befindet sich auch die Alpaka-Farm von Nancy Gibs. Stand außer Frage, dass wir den flauschigen Tieren einen Besuch abstatten mussten.

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